Hygiene
Die schönen bunten Tätowierungen stehen immer im Fokus. Deren handwerkliche Qualität lässt sich direkt beurteilen. Daneben gibt es aber auch immer den unsichtbaren Bereich: Die Maßnahmen für den Infektionsschutz.
Eine Tätowierung ist immer eine Verletzung der Haut und wir arbeiten täglich mit potentiell kontaminiertem Material. Daher gilt es sowohl Ihre als auch unsere eigene Gesundheit zu schützen. Wir gehen dabei weit über die geforderten Mindestmaßnahmen hinaus:
- Zum Einsatz kommt hochwertiges Arbeitsmaterial und grundsätzlich neue Nadeln, die nach Gebrauch sicher entsorgt
werden.
- Die verwendeten Farben sind entsprechend der deutschen Tätowiermittelverordnung
(Bundesgesetzblatt 2008, Teil 1, Nr.53) geprüft und für den Gebrauch zugelassen.
- Wir haben einen umfangreichen Hygieneplan, den Sie auf Wunsch gerne einsehen können. Maßgeblich orientieren wir
uns an den Empfehlungen des RKI und BfArM (2001).
- Unser Autoklav erfüllt die höchste EN-Klasse (13060 / Klasse B). Jeder Sterilisationszyklus wird mit allen Parametern
dokumentiert und nach Kontrolle freigegeben. Parallel läuft der Helix-Test mit durch, beide Ergebnisse können Sie auf
Wunsch in unserem Chargendokumentationsbuch gerne einsehen.
- Die Sachkenntnis gemäß §4 Abs.3 MPBetreibV ist belegt.
- Mit dem Jahr 2010 führten wir eine personenbezogene Eingriffsdokumentation ein: Damit kann für jeden Kunden
und jede einzelne Sitzung auch nach Jahren noch genau nachvollzogen werden, welche Farben
(Hersteller, Charge, MHD) und welche Griffstücke (Sterilisationscharge, MHD) verwendet wurde.
Wir arbeiten also ständig nicht nur an der künstlerischen Entwicklung, sondern auch an unserem Hygieneplan, um Ihnen (und uns selbst) die größtmögliche Sicherheit bieten zu können.
Das Gesundheitsamt Göttingen stattet uns hin und wieder (auch unangemeldete) Besuche ab. Weitere Kontrollbehörden: Das Veterinär- und Verbraucherschutzamt Göttingen, zuständig für Farben und Schmuck,
und das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig, zuständig für Medizinprodukte.







